Internationaler Tag der Selbstfürsorge

In brief

Ein kurzer, ehrlicher Blick darauf, warum der Internationale Tag der Selbstfürsorge am 24. Juli für Menschen im Gesundheitswesen wichtig ist, mit echten deutschen Zahlen zu Stress und Burnout.

Du bekommst etwas Hintergrund dazu, woher der Tag der Selbstfürsorge kommt, warum er gerade im Gesundheitswesen zählt, und ein paar einfache Selbstfürsorge-Gewohnheiten, die tatsächlich in eine Schicht passen. Keine Belehrungen, kein schlechtes Gewissen, nur ein paar nützliche Ideen.

Lesezeit: etwa 4 Minuten 

Kurze Frage: Wann hast du zuletzt eine richtige Pause im Dienst gemacht? Kein Fünf-Minuten-Scrollen im Schwesternzimmer, sondern eine echte. Wenn du gerade überlegen musst, bist du nicht allein. Eine Analyse des AOK-Bundesverbands zeigt, dass Pflegekräfte in Deutschland fast doppelt so häufig von Burnout betroffen sind wie Beschäftigte in anderen Berufen. Der Internationale Tag der Selbstfürsorge fällt jedes Jahr auf den 24. Juli, und ehrlich gesagt: Wenn sich jemand einen eigenen Tag für Selbstfürsorge verdient hat, dann Menschen im Gesundheitswesen. Egal ob du im Kasack auf Station stehst, in einer Zahnarztpraxis, einer Physio-Praxis oder einer Tierklinik arbeitest, dieser Artikel ist für dich.

Was steckt eigentlich hinter dem Internationalen Tag der Selbstfürsorge?


Der Tag wurde 2011 von der International Self-Care Foundation ins Leben gerufen, und das Datum ist ein kleines Wortspiel: 24. Juli, oder "24/7". Die Idee dahinter: Selbstfürsorge sollte nicht nur einmal im Jahr stattfinden, sondern jeden Tag. Die Weltgesundheitsorganisation unterstützt das mit einem eigenen Selbstfürsorge-Monat jeden Juni, der auf diesen Tag zusteuert. Für die meisten Menschen ist das ein sanfter Hinweis, mehr Wasser zu trinken und spazieren zu gehen. Für Menschen im Gesundheitswesen klingt das fast wie ein schlechter Witz, denn wer hat schon Zeit für Selbstfürsorge zwischen Patienten, Dokumentation und Schicht an Schicht?

Warum sind Pflegekräfte und Gesundheitsberufe in Deutschland so ausgebrannt?


Hier die Sache: Sich Tag für Tag um andere zu kümmern, zehrt an den Kräften, selbst wenn man den Job liebt. Der DAK-Psychreport 2025 zeigt, dass psychisch bedingte Fehltage 2024 einen neuen Höchststand erreicht haben, mit 342 Fehltagen je 100 Beschäftigte. Und es betrifft nicht nur die Pflege. Zahnmedizinische Fachangestellte stehen stundenlang in konzentrierter Körperhaltung mit kaum Pausen zwischen Terminen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten tragen die körperliche und emotionale Last jeder Behandlung, und auch in der Tiermedizin oder der Notaufnahme gehört hoher Druck für viele einfach zum Berufsbild. Wenn dir das bekannt vorkommt, ist der Internationale Tag der Selbstfürsorge im Grunde eine Erlaubnis, kurz innezuhalten und bei dir selbst nachzufragen.

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Selbstfürsorge ist nicht egoistisch, versprochen


Reden wir Klartext: Selbstfürsorge bedeutet nicht Schaumbad und Gesichtsmaske, auch wenn nichts dagegen spricht, wenn das dein Ding ist. Die tatsächliche Definition der WHO ist viel einfacher: Es ist alles, was du für deine eigene körperliche oder psychische Gesundheit tust. Das kann eine echte Mittagspause sein statt eines hastigen Snacks zwischen zwei Zimmern, rechtzeitig ins Bett zu gehen, oder endlich das unangenehme Gespräch zu führen, das du schon lange vor dir herschiebst. In einer stressigen Schicht ist Selbstfürsorge selten eine große Geste. Es sind meist kleine Gewohnheiten, die sich mit der Zeit summieren.

Selbstfürsorge-Tipps für Pflegekräfte

Kleine Momente bewusst nutzen


Du brauchst keine Stunde. Schon zwei bis drei Minuten zwischen zwei Patienten zählen, solange du sie wirklich nutzt. Geh kurz nach draußen, atme ein paar Mal tief durch, trink etwas Wasser, bevor du zur nächsten Aufgabe hetzt. Das klingt klein, aber solche kurzen Resets helfen deinem Körper und deinem Kopf, sich mitten in der Schicht tatsächlich zu erholen.

"Nein" sagen üben


Viele Menschen im Gesundheitswesen sind darauf trainiert, zu allem Ja zu sagen, meist auf eigene Kosten. Der Internationale Tag der Selbstfürsorge ist eine gute Gelegenheit, ehrlich hinzuschauen, wo du dich zu oft übernimmst. Ein kurzes, offenes Gespräch mit deiner Teamleitung über die Arbeitsbelastung kann mehr bewirken, als du denkst, und ist deutlich nachhaltiger, als sich einfach stillschweigend durchzukämpfen.

Auch auf den Körper achten, der dich trägt


Selbstfürsorge spielt sich nicht nur im Kopf ab. Dein Körper leistet während einer 12-Stunden-Schicht enorm viel, und kratzige, steife Berufskleidung macht alles nur schwerer, als es sein müsste. Wir behaupten nicht, dass ein Kasack den Personalmangel löst, aber an einem langen Arbeitstag ist Komfort eines der wenigen Dinge, die du selbst in der Hand hast. Weiches, elastisches Material, wie unsere Koi Solis Kollektion, ist genau dafür gemacht, sich mit dir zu bewegen, statt gegen dich zu arbeiten. Wenn du in der Pflege arbeitest, sind unsere Kasacks für die Pflege auf lange Schichten ausgelegt, und es gibt auch eigene Kollektionen für Zahnmedizin, Physiotherapie und Tiermedizin. Manchmal ist Selbstfürsorge einfach, etwas Bequemes zu tragen.

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Können sich Teams auch gegenseitig unterstützen?


Selbstfürsorge fällt deutlich leichter, wenn sie keine Einzelaktion ist. Teams, die offen über Stress sprechen, erkennen Warnsignale wie Erschöpfung oder Rückzug bei ihren Kolleginnen und Kollegen oft viel früher. Wenn du eine Führungsposition hast, gibst du mit deinen eigenen Pausen den Ton für alle anderen vor. Der Internationale Tag der Selbstfürsorge ist ein guter Anlass, das Thema bei der Übergabe anzusprechen.

Wie kannst du anfangen?


Der Internationale Tag der Selbstfürsorge ist im Grunde nur eine Erinnerung daran, dass du dieselbe Fürsorge verdienst, die du jeden Tag anderen entgegenbringst, nicht nur an diesem einen Tag. Fang klein an. Eine richtige Pause, ein ehrliches Wort im Team, oder Berufskleidung, die sich auf deiner nächsten Schicht wirklich gut anfühlt. Schau gerne in unserer Kollektion für Gesundheitsberufe vorbei und gönn dir etwas Bequemes. Du hast es dir verdient.

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FAQ - Internationaler Tag der Selbstfürsorge

Was zählt als Selbstfürsorge, wenn kaum Zeit für eine Mittagspause bleibt?

Selbstfürsorge muss keine große Geste sein. Es kann so einfach sein wie ein paar Minuten an der frischen Luft, ausreichend zu trinken, oder ein offenes Gespräch über die Arbeitsbelastung zu führen. Selbstfürsorge ist alles, was du für deine eigene körperliche oder psychische Gesundheit tust, egal wie klein.

Wie kann ich Selbstfürsorge in eine 12-Stunden-Schicht einbauen?

Setze auf kleine, realistische Gewohnheiten statt auf eine große Veränderung auf einmal. Eine kurze Pause zwischen Patienten, eine richtige Mahlzeit statt eines hastigen Snacks und klare Grenzen bei Zusatzschichten summieren sich mit der Zeit und lassen sich leichter durchhalten als eine komplette Routineumstellung.

Macht bequeme Berufskleidung wirklich einen Unterschied bei Burnout?

Sie löst den Personalmangel nicht allein, aber Komfort spielt über eine lange Schicht eine größere Rolle, als viele denken. Steife, einengende Kasacks verstärken die körperliche Belastung, während weiches, elastisches Material, wie unsere Koi Solis Kollektion, sich mit dir bewegt und eine kleine Quelle von Unbehagen aus deinem Tag nimmt.

Wie können Führungskräfte ihr Team bei der Selbstfürsorge unterstützen?

Kleine Dinge machen den größten Unterschied: Pausen aktiv einfordern statt nur zu hoffen, dass sie genommen werden, die Arbeitsbelastung von sich aus ansprechen statt zu warten, bis jemand sie zur Sprache bringt, und selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Ein Team, das offen über Druck spricht, erkennt Burnout meist früher, bevor er zu einem größeren Problem wird.

Author : Navneet Kaur Multani | LinkedIn